Wir sind uns alle einig, dass die Ausbildung der Grundstein ist für ein Weiterbestehen unseres Handwerkes. Als Innungsbeauftragter für Öffentlichkeitsarbeit möchte ich Euch alle ermutigen, weiterzumachen, sich der großen Herausforderung zu stellen und junge Menschen auszubilden.
„Steter Tropfen höhlt den Stein!“

Auch ich bilde Jahr für Jahr aus und muss dabei feststellen, den letzten Gesellen mit bestandener Prüfung vor 3 Jahren gehabt zu haben. Die Abbrecherquote ist hoch.

Allerdings halte ich weiter daran fest, dass eines Tages „der Richtige“ dabei ist, der seine Stuckateur-Ausbildung durchzieht und irgendwann zum wertvollen Vorarbeiter in unserem Betrieb wird.

Wer die Segel bereits gestrichen hat, der hat derzeit aufgrund dessen eventuell weniger Sorgen und Arbeit, jedoch muss er sich aber darüber im Klaren sein, dass dieser gut ausgebildete Vorarbeiter in seinem Betrieb auf ewig ausbleiben wird.

Fazit:

Langfristig gesehen kommt ein erfolgsorientierter Stuckateurbetrieb mit Qualitätsanspruch nicht daran vorbei, selbst auszubilden. Auch nicht, wenn er in Richtung Mitbewerber schielt, die evtl. ausbilden, denn die werden alles daran setzen, ihre gut ausgebildeten Fachkräfte im Betrieb zu halten.

Nachstehend seht Ihr die aktuellen Ausbildungszahlen im Kreis Ravensburg:
Insgesamt: 29 Lehrlinge

  • 1. Lehrjahr: 10 Lehrlinge
  • 2. Lehrjahr: 11 Lehrlinge
  • 3. Lehrjahr: 8 Lehrlinge

Der Stuckateur ist ein Beruf mit Zukunft und tollen Perspektiven. Diese Information müssen wir in die Öffentlichkeit tragen.